Musikstadt: Bodenseefestival

Im Jahr 2026 finden im Rahmen des Bodenseefestivals drei besondere Konzerte in Radolfzell statt. Den Auftakt gestaltet die Radolfzeller Pianistin Cristina Marton gemeinsam mit dem Ensemble Young Classic Artists. Es folgt ein Orgelkonzert mit dem renommierten Kirchenmusiker Michael Schütz. Den Abschluss bildet ein Konzert des vielfach ausgezeichneten Vokalensembles amarcord. 

Dienstag, 12. Mai, 20 Uhr – Christuskirche, Brühlstraße 5a Klangwelten der Romantik, Cristina Marton (Klavier) gemeinsam mit dem Ensemble Young Classic Artists

Samstag, 16. Mai, 19 Uhr – Christuskirche, Brühlstraße 5a Beatles, Stones und Star Wars, Michael Schütz (Orgel)

Sonntag, 17. Mai, 19 Uhr – Münster ULF, Marktplatz 4 RIVERS – Im Fluss, Vokalensemble amarcord

Qigong am Zeller See

Seit Juni 2001 treffen sich Menschen am Radolfzeller Bodenseeufer, um in den frühen Morgenstunden gemeinsam Qigong zu praktizieren – ein offener Kreis ohne Anmeldung und Verpflichtung, getragen von der besonderen Energie des Ortes und dem Wunsch, in Einklang mit sich selbst und der Natur in den Tag zu starten. Anlässlich des Stadtjubiläums können Interessierte vom Dienstag, 16. Juni, bis Donnerstag, 18. Juni, jeweils von 6.30 bis 7 Uhr zusätzlich von zu Hause aus per Live-Stream an den Qigong-Übungen teilnehmen. 

Die Übertragung ist auf qigong-am-zeller-see.de zu finden.

Filmvorstellung des Flimclub Singen /Radolfzell im Universum-Kino „Veränderung einer Stadt“

Der Filmclub Singen/Radolfzell lädt herzlich ein zur Filmvorstellung „Veränderung einer Stadt“ im Universum-Kino Radolfzell.

Das alte Kapuziner Kloster – im Wandel zwischen Religion und Säkularisation

Das Projekt soll die Geschichte des ehemaligen Klosters bis zur jetzigen Zeit in zwei Phasen dialogisch darstellen. 

1. Frühzeit: „Kapuzinerkloster – Weinmayerei“
12.06.26, 18.30–20 Uhr

Im Gespräch: Christof Stadler und Bernhard Mayer Christof Stadler, Gemeinderat und Historiker und maßgeblich an der Entstehung des alten Kapuzinerklosters beteiligt. Bernhard Mayer, geboren im Obergeschoss des ehemaligen Klosters. Bis zu seinem Rentenalter führte er mit seinen Brüdern die väterliche Weinimportfirma im Klostergebäude fort. 

Brich auf mein Herz´

Eine interreligiöse Betrachtung des Aufbrechens, des Unterwegsseins und des Ankommens in zwei Stationen Von Bischof Radolt von Verona 826 gegründet, ist die „Zelle Radolf“ auch im heutigen „Münster Unserer Lieben Frau“ noch eine Wohnung des Gebetes. Sie bezeugt den Mut, einem inneren Impuls zum Weiterziehen zu folgen und dem Vertrauen darauf, dass, wo wir auch sind, die Beziehung zum Göttlichen, zur inneren Essenz, bestehen bleibt. Insofern ist es auch eine Ermutigung zum Scheitern, dem Herz und dem Geist folgen. Und es ist immer auch ein Schritt ins Ungewisse, ein Schritt in die Fremde – die erst zur Heimat werden soll.

» 1. Station: „Aufbrechen“ 17.07.26, 18.30 Uhr

Eine interreligiöse Gebetsfeier mit Vertretern aus verschiedenen Religionen im Münster, anschließender interreligiöser Austausch im Friedrich-Werber-Haus – mit musikalischen Einlagen.

» 2. Station: „Unterwegssein & Ankommen“ 24.07.26, 18 Uhr

Ein interreligiöser Austausch in der Evangelischen Kirche/ Gemeindehaus – mit musikalischen Einlagen.

Otros Aires: Electro-Tango

Radolfzell feiert Jubiläum – und Otros Aires bringt den Herzschlag von Buenos Aires an den See! Die weltweit bekannte Electro-Tango-Band sorgt am 16.05.2026 um 19.00 Uhr mit ihrem mitreißenden Mix aus traditionellen Tangoklängen und modernen elektronischen Beats für argentinisches Flair in der Mehrzweckhalle in Böhringen. Otros Aires nimmt das Erbe des Tangos – eine Musikform, die selbst auf eine tiefe Geschichte zurückblickt – und katapultiert sie mit modernen Klängen ins 21. Jahrhundert. Es ist eine Hommage an die Beständigkeit und gleichzeitig ein Aufbruch in neue Klangwelten – genau wie das Jubiläumsmotto von Radolfzell, das das Gestern mit dem Heute und der Zukunft verbindet.

Mit einer eindrucksvollen Performance und Leidenschaft für den Tango dürfen sich die Gäste auf ein unvergessliches Erlebnis voller Rhythmus, Emotion und südamerikanischem Temperament freuen. Das Konzert dauert bis etwa 19.45 Uhr. Tickets sind für 15,00 Euro bei der Tourist-Information Radolfzell erhältlich, Seestraße 30, Telefon 07732/81-500.

Milonga Gato Negro

Übrigens: Im Anschluss an das Konzert wird bei der Veranstaltung „Milonga Gato Negro“, die ebenfalls in der Mehrzweckhalle in Böhringen stattfindet, das Tanzbein geschwungen. Für diese Veranstaltung gibt es separate Karten, in denen jedoch der Eintritt für das Otros Aires-Konzert enthalten ist. Die Karten für den Milonga Gato Negro-Abend sind erhältlich bei Rafael Mendaro, info@rafaelmendarotango.com.

Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie

Von der Klosterheilkunde zur modernen Pharmazie

Michael Dohm ist in dritter Generation Apotheker und führt die seit 1964 bestehende Scheffel-Apotheke in Radolfzell. Der pharmazie-historisch interessierte Apotheker berichtet in seinem Vortrag in der alten Stadtapotheke von der Entwicklung der Arzneimittel in der Klosterheilkunde bis zur modernen Pharmazie. Die Klosterinsel Reichenau beherbergt mit dem bekannten Heilkräutergarten nach Vorbild des „Hortulus“ von Abt Walahfried Strabo aus dem 9. Jahrhundert einen Schatz weit über die Inselgrenzen hinaus. Die Klöster galten im Mittelalter und bis in die Neuzeit als Zentren der Heilkunde. Mönche sammelten Heilpflanzen, stellten Arzneien her und hielten ihr Wissen in Kräuterbüchern fest. Mit dem Aufkommen der Universitäten wurde der Wissensschatz zunehmend fundierter. Wie war die Entwicklung hier am Ort? Eine erste urkundliche Erwähnung eines Apothekers in Radolfzell erfolgte 1610/11 während der Pestepidemie. 1689 eröffnete Franz Zangerer seine Apotheke am Seetorplatz. Ein Privilegium der Wiener Regierung versicherte ihm, dass im neu erbauten Fachwerkhaus bis in alle Zeit die einzige Apotheke Radolfzells geführt werde. Nach seinem Tod wechselte die Apotheke in die Hände der Familie Bosch, die fast 170 Jahre das Privileg ausübte. 1908 wurde die Apotheke von Albert Ehrhardt übernommen. Sein Sohn Wilhelm gründete 1964 die Scheffel-Apotheke und war der letzte Apotheker in diesem altehrwürdigen Patrizierhaus, das heute das Stadtmuseum beherbergt.

Weinprobe für Ü70-Genießer

Die BürgerStiftung Radolfzell lädt anlässlich des 1.200- jährigen Stadtjubiläums alle Einwohner über 70 Jahren am 22. Oktober um 18 Uhr zu einer Weinverkostung ein. Kellermeister Hans Rebholz stellt im Zunfthaus seine Weine vor.

Im Vordergrund dabei stehen kurzweilige Informationen über den hiesigen Weinanbau sowie gemeinsames Genießen und Erleben. Die Teilnehmerzahl ist auf 75 Personen begrenzt. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Darin enthalten ist ein speziell dafür angefertigtes, elegantes Weinglas.

Anmeldung:
i.dreisbach@buergerstiftungradolfzell.de
oder Tel. 07732/89 03 601

Kulturnacht

Einmal im Jahr verwandelt sich Radolfzell in einen lebendigen Schauplatz für Kunst, Kultur und Kreativität: Bei der Kulturnacht präsentieren sich Künstlerinnen und Künstler aus der freien Szene mit einem abwechslungsreichen Programm in der gesamten Stadt und den Ortsteilen.

Ob bildende Kunst, Fotografie, Skulpturen, Musik, Tanz, Literatur, Theater oder Film – die Kulturnacht bringt unterschiedlichste Ausdrucksformen zusammen und macht sie für alle erlebbar. Von großen Veranstaltungsorten über kleine Ateliers bis hin zu Einzelhandelsgeschäften wird Radolfzell zum offenen Kulturraum, der zum Entdecken und Verweilen einlädt.

Lesung historischer Bodensee-Roman „Flüsterzeit“ – Petra Palumbo

»Flüsterzeit – zwischen Herkunft und Sehnsucht« erzählt die bewegende Geschichte der Familie Manogg über mehrere Generationen hinweg. Verwurzelt in der malerischen Landschaft zwischen Bodensee, Hegau und Schwäbischer Alb, ringen die Nachkommen mit den Schatten der Vergangenheit und den Herausforderungen einer ungewissen Zukunft. Von den Wirren des Deutschen Kaiserreichs bis zum Zusammenbruch der Weimarer Republik verweben sich persönliche Schicksale mit den großen Umbrüchen der Zeit. Zwischen süddeutscher Provinz und pulsierenden Metropolen entfaltet sich das Leben einer Familie, die aufbricht, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Ein fesselnder Roman über Heimat, Aufbruch, Verlust und Neuanfang und ein beeindruckendes Zeitzeugnis.

»Flüsterzeit – zwischen Herkunft und Sehnsucht« ist der erste historische Roman von Petra Palumbo, die bislang als Krimiautorin unter dem Namen Luzi van Gisteren bekannt ist. Petra Palumbo wurde 1973 in Singen am Hohentwiel geboren und studierte Betriebswirtschaftslehre, bevor sie mehr als zwanzig Jahre für einen internationalen Konzern in München tätig war. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Radolfzell am Bodensee, wo ihre väterlichen Wurzeln liegen. Schon seit frühester Kindheit ist das Schreiben ihre Leidenschaft: Ihr erstes Buch verfasste die Autorin im Alter von 13 Jahren. Seit vielen Jahren unterrichtet sie Kreatives Schreiben für Jugendliche und Erwachsene, unter anderem an der Volkshochschule und im Rahmen literarischer Bildungsprojekte. Beruflich ist sie im Marketing tätig.

Der Eintritt ist frei. 

Bitte anmelden:
museum@radolfzell.de
oder Tel. 07732/81-530 (Do–So, 11–17 Uhr)