Museumsfest und Vernissage der Sonderausstellung

Am Internationalen Museumstag 2026 feiert das Stadtmuseum Radolfzell nicht nur die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Ratoldescella – Radolfzell“. Das Museum feiert auch sein zwanzigjähriges Bestehen in den Mauern der historischen Stadtapotheke. Mit einem umfangreichen Programm mit Impulsführungen, Mitmach-Aktionen, Musik und einem Bücherflohmarkt ist bei freiem Eintritt für alle etwas geboten. Die Sonderausstellung zum Stadtjubiläum zeichnet den bewegten Lebensweg unseres Stadtgründers durch das frühmittelalterliche Europa nach. Auswandererschicksale und Wirtshausgeschichten werden beleuchtet. Gemälde, Modelle und Pläne zeigen das verschwundene Radolfzell.

Wer war Radolt?

Die Ausstellung „Wer war Radolt?“ behandelt die Fragen, warum und seit wann die Schule ihren Namen trägt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern werden die historischen Hintergründe des Bischofs Radolt, seinem Wirken in Radolfzell und der Namensgebung der Ratoldusschule erforscht. Ziel ist eine kleine Ausstellung über das Leben und Wirken von Ratoldus und seine Bedeutung für Radolfzell heute. Dafür werden die Schülerinnen und Schüler historisches Arbeiten kennenlernen und mehr über die Stadtgeschichte erfahren. Das erarbeitete Wissen wird in einer transportablen Dauerausstellung im Schulhaus präsentiert und mithilfe von Infotexten auf der Schul-Website mit der erweiterten Schulgemeinschaft geteilt. Passend zum Konzept der Schule soll darauf geachtet werden, auch inklusive Elemente in die Ausstellung einzubringen. Daran anschließend können Folgeprojekte an der Schule umgesetzt werden.